bestehender und geplanter BodenaufbauDie Schichten unter einem Kellerboden bestimmen Dämmung, kapillarbrechende Wirkung, Radonschutz, Austrocknung und Wasserbewegung am Plattenrand.
CheckNutzen Sie Pläne, sichtbare Randbereiche, Fotos früherer Arbeiten oder eine kontrollierte Öffnung, um den tatsächlichen Aufbau festzustellen, bevor ein neuer Belag oder Boden festgelegt wird.
Rohr- und KabeldurchdringungenRohre, Kabel, Maueranker, alte Öffnungen und Leitungsdurchführungen sind häufige lokale Schwachstellen für Wasser, Luftleckagen und Radon.
CheckPrüfen Sie jede Durchführung einzeln, wenn möglich auch von außen, und dokumentieren Sie Dichtstoff, Hülsen und Risse im Umfeld.
tatsächlicher LuftwegUnzureichender oder schlecht geregelter Luftwechsel kann Luftfeuchte und Schadstoffkonzentrationen erhöhen; zu viel Sommerlüftung kann dagegen Feuchte in einen kühlen Keller eintragen.
CheckDokumentieren Sie Lüftungsart, Betriebszeiten, Zu- und Abluftpositionen sowie die Raumluftfeuchte, bevor Geräte oder Luftmengen verändert werden.
Zustand des UntergrundsAbblätternde Farbe, mürber Putz, Verfärbungen oder hohl klingende Bereiche können zeigen, ob die Oberfläche zu den Feuchteverhältnissen dahinter passt.
CheckKartieren Sie die Schadstellen, bestimmen Sie wenn möglich Farb- und Putzart und vergleichen Sie feste, intakte Bereiche mit losen oder verfärbten Zonen.
geplante RaumnutzungLagerraum, Waschküche, Bad, Schlafzimmer oder beheizter Aufenthaltsraum haben sehr unterschiedliche Feuchtelasten, Komfortziele sowie rechtliche und technische Anforderungen.
CheckDefinieren Sie vorgesehene Nutzung, Heizniveau, Belegung und Feuchteproduktion, bevor Dämmung, Lüftung oder Oberflächen gewählt werden.
künftige Kontrolle und WartungDränagen, Pumpen, Lüftungsgeräte, Gitter, Filter und Dichtungen verlieren bei fehlender Wartung an Leistung.
CheckPrüfen Sie die Wartungshistorie, reinigen oder kontrollieren Sie zugängliche Bauteile und unterscheiden Sie Wartungsmängel von einem unterdimensionierten oder falsch geplanten System.
Drainage- und AbwasserhöhenEine Perimeterdränage wirkt nur, wenn Lage, Gefälle, Ablauf und Filteraufbau zur Kellerkonstruktion und den örtlichen Wasserverhältnissen passen.
CheckErmitteln Sie die Dräntiefe im Verhältnis zu Boden und Fundament, das Ablaufniveau, Kontrollpunkte und ob das System das Wasser tatsächlich ableiten kann.
bestehende FundamenttiefeDas Verhältnis zwischen geplanter Aushubtiefe und vorhandener Fundamenttiefe entscheidet, ob Unterfangung, abschnittsweiser Aushub oder eine andere Bodenlösung erforderlich ist.
CheckNehmen Sie die Fundamenttiefe nicht an. Bestätigen Sie sie anhand von Plänen, Suchschachtungen oder fachlicher Untersuchung, bevor der Boden abgesenkt wird.